Willkommen

Bei Ihrem Spezialist für die Vibrationstechnik in ihren vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten.

Seit 1983 produzieren und liefern wir Schwingungserreger verschiedenster Art. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch individuelle Problemlösungen, die wir mit Hilfe unserer Erfahrung und unserem Know-how gezielt auf Ihr Unternehmen und den speziellen Anwendungsbereichen anpassen.

Wir erfüllen Ihre Wünsche flexibel, schnell und fachkompetent.

Webac bietet Ihnen Lösungen für jede Branche

Baustoffe

Pharmaindustrie

Nahrungsmittelindustrie

Verpackungsindustrie

Konditorei / Bäckerei

Wasseraufbereitung

Druckluft-Vibratoren

Wir bieten unsere Webac Druckluft-Vibratoren in unterschiedlichen Ausführungen an. Egal ob Kugel-, Turbinen-, Kolben- oder Rollen-Vibrator, wir haben auch für Ihren Zweck den richtigen Druckluft-Vibrator.

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Elektro-Vibrator

Die Webac Elektromotoren zeichnen sich durch hohe Effektivität bei kleinen, jedoch widerstandfähigen Gerätequerschnitten mit langer Lebensdauer aus.

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ATEX-Vibrator

Auf Ihren Wunsch hin, liefern wir die Serie der Druckluft-Turbinen-Vibratoren auch mit ATEX-Zertifizierung. Sprechen sie uns einfach an!

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Anlagen

Unsere Vibratoren werden auch in vibrationstechnische Anlagen verbaut. So bieten wir zum Beispiel Vibrationstische für verschiedenen Einsatzbereichen an.

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Kunden Service

Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig, deshalb richtet sich unsere Arbeit nach Ihren Wünschen. Sprechen Sie uns an, wir lösen auch Ihr Problem.

Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 13:00 Uhr

Was ist Vibration?

Vibration ist eigentlich eine Schwingung.
Eine Schwingung wird erzeugt, indem man eine Masse von ihrem Schwerpunkt entfernt, z.B. ein Pendel erzeugt eine Schwingbewegung.

Eine in Bewegung gesetzte Masse erzeugt ENERGIE. Z. B.: Erdbeben, die riesige Mas-sen in Bewegung setzen und deshalb alle menschlichen Konstruktionen zerstören kön-nen oder Baumschütteln, um Obst ohne große Mühe zu ernten.

Diese Energie und ihre Anwendungen werden durch die Schwingungstechnik berechnet.

Die angewandte SCHWINGUNGSTECHNIK benötigt als Antrieb so genannte Schwin-gungserreger, z. B. Außenrüttler. Durch Energieeinleitung in periodisch wechselnder Richtung – kreisförmige oder lineare Schwingungen – verursachen diese Außenrüttler eine Krafteinleitung in die zu bewegene Materie.

Die Schwingungstechnik benötigt als Antrieb so genannte Schwingungserreger. Vibratoren erregen die zu bewegende Masse durch eine zumeist periodische Kraft und bewirken eine Schwingung mit bestimmter Frequenz und Amplitude.

Bei der Unwuchterregung beschreibt die erregte Masse eine kreisförmige bzw. elliptische Bahn. Bei Erregung durch einen Linearvibrator findet eine Hin- und Rückbewegung der Masse statt.

Für den Antrieb der Vibratoren sind drei Energiearten gebräuchlich: pneumatische, elektrische oder hydraulische Energie


Wichtige Anwendungsbereiche sind:

Fördern
Die Fördergutteilchen werden unter einem bestimmten Winkel so angestoßen, dass eine Folge von
Mikro-Wurfbewegungen und somit eine Wanderbewegung in eine Richtung entsteht.

Lösen
Einzelne Schüttgutpartikel werden durch Vibration aus einem Verband herausgelöst. Durch Rei-bungsverminderung tritt eine Lockerung bzw. Fließen des Materials ein.

Verdichten
Durch Verringerung der Reibung zwischen den Materialteilchen findet eine Umlagerung statt. Unter Einwirkung der Schwerkraft wird eine größere Materialdichte bei gleichzeitiger Entlüftung erzielt.

Einsatzorte
Unsere Außenvibratoren werden u. a. in folgenden Industriezweigen eingesetzt: Förder-, Dosier-, Wiege- und Siebtechnik, Chemie, Bergbau, Maschinenbau, Steine und Erden, Hütten-, Verpa-ckungs-, Bau- und Nahrungsmittelindustrie, Gießereien, Klima- und Staubtechnik

Sie werden gebraucht, um zu Dosieren, Entleeren, Entstauben, Entwässern, Entlüften, Fördern, Lösen, Lockern, Verdichten, Mischen, Sieben, Sortieren, Reinigen, Prüfen, Zuführen usw.

Einbaumöglichkeiten sind: Baumaschinen, Silos, Bunker, Förderrinnen, Wendelförderer, Fördertöp-fe, Formen, Schalungen, Vibrationstische, Steinformmaschinen, Oberflächenglätter, Vibrationsboh-len, -böcke und -roste, Filteranlagen, Fallrohre, Verpackungsmaschinen u. v. m.


Antriebsarten

Zwei Vibrationsarten sind möglich:

1. Eine KREISVIBRATION, durch einen einzigen Vibrator: in jedem Fall nimmt die Fliehkraft ständig eine andere Richtung ein. Die mit dem Vibrator verbundene Struktur beschreibt dabei eine elliptische Bahn.

Drei Energiearten sind möglich: elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch

1. Druckluft Kugelvibrator
2. Druckluft Rollenvibrator
3. Druckluft Turbinenvibrator
Hydraulik Vibrator

2. Eine LINEARVIBRATION

a) Durch einen einzigen Vibrator; es sind hauptsächlich zwei Typen:

Druckluft Kolbenvibrator:


Elektrisch: MAGNETVIBRATOR:


b) Mit zwei Kreisvibratoren, die im Gegensinn zueinander drehen und deshalb eine einseitig gerichtete Vibration erzeugen. Diese Vibratoren müssen auf der gleichen Ebene fest verbunden sein. Die waagerechten Komponenten liegen auf der gleichen Ebene und haben denselben entgegensetzten Wert. Es werden also nur die zur dieser Ebene senkrechten Komponenten berücksichtigt, d. h. addiert, die Vibration findet längs dieser Richtung statt.


Wozu?

In fast allen Bereichen einer modernen Industrie finden sich Beispiele für die ständig zunehmende Bedeutung der Schwingungstechnik und damit der Anwendung von einem Druckluft Vibrator oder einem Elektro Vibrator. . Nachfolgende Anwendungsbereiche sollen als eine Orientierungstabelle betrachtet werden, aber die Liste ist überhaupt nicht vollständig!

Es gibt wesentlich 3 Hauptanwendungsbereiche:

AnwendungsbereicheHauptrichtung der Krafteinleitung
1. Fördern
2. Lösen
3. Verdichten

Fördern

Grundsätzlich handelt es sich darum, eine Wanderbewegung der Fördergüter in eine Richtung zu geben. Die einzelnen Fördergutteilchen oder –stücke werden unter einem bestimmten Wurfwinkel so angestoßen, dass eine Kette von parallelähnlichen Micro - Wurfbewegungen entsteht:


Die Hauptanwendungen dieser Technik sind folgende:

  • Fördern - Besticken
  • Abziehen - Dosieren
  • Sortieren - Zugführen
  • Entflechten - (Stau lösen)
  • Beschleunigen - MISCHEN
  • Trennen - (s. auch lösen)
  • Sieben - usw.

… von allen Schüttgütern: Pulver, Nägel, Schrauben, Getreide, Gemüse,Nüsse, elektrische Komponenten, Körner, Klammer, Abfälle, heiße Gussteile, Rohmaterialstückchen, Flaschen, Dosen, Büchsen, Ampullen, Tabletten  u.s.w


Lösen / Lockern

Grundsätzlich handelt es sich darum, einzelne Schüttmaterialstücke aus einem festem Verband herauszubrechen: durch Verminderung der Reibung zwischen einzelnen Materialteilchen oder durch Überwindung starker Adhäsionskräfte tritt eine Lockerung des Verbandes ein.

Die Hauptanwendungen dieser Technik sind die folgenden:

  • ENTLEEREN von Silos, Lastwagen, Bahnwagen, ...
  • ENTSTAUBEN / ENTRUSSEN von Filtern, Rohren, ...
  • LOCKERN von Sanden, Pulvern, Formkästen (Gießerei), Anbackungen, ...

Befestigung des Außenrüttlers

Die Befestigung des Außenrüttlers am Silo ist ein wichtiger Punkt, sowohl für die Funktion des Außenrüttlers als auch für die Haltbarkeit des Silos. Der Außenrüttler sollte nämlich auf keinen Fall direkt an der Bunkerwand oder am Auslauftrichter angeschraubt werden. Die Materialbeanspruchung an dieser Stelle wäre so groß, dass das Blech ausreißen würde.

Außerdem wäre der Einfluss des Außenrüttlers nur auf eine sehr kleine Fläche begrenzt. Um diese Effekte zu vermeiden, muss am Trichter eine Versteifung mit einer Befestigungsmöglichkeit für den Rüttler angebracht werden.

Als wirkungsvolle und einfach herzustellende Versteifung hat sich das Anschweißen (Schrittschwei-ßung) eines U-Stahls bewährt.

Der U-Stahl sollte je nach Größe des Trichters ein U 80 – U 120 sein und mindestens in seiner Län-ge 1/3 der Kantenlänge des Trichters haben. Es ist sinnvoll, das U-Profil bis auf die Quersteifung des Trichters zu führen und mit diesen zu verschweißen. Der Außenrüttler wird senkrecht zur Achse des U-Stahls angebracht. Die Drehrichtung des Rüttlers sollte so sein, dass die Unwuchten sich bei seitlicher Betrachtung des Rüttlers an der Trichterwand von oben nach unten bewegen.
Da der Rüttler gegen die starre Achse des U-Profiles arbeitet, werden Trichterwand und Versteifung geschont, und die vom Außenrüttler erzeugte Schwingung wird besser verteilt.

Die Schraubverbindungen an den Befestigungen der Außenrüttler sollten kurz nach der Inbetriebnahme der Rüttler nachgezogen werden und in einem Prüfungs- und Wartungsintervall von einer Woche auf festen Sitz geprüft werden.

Der Rüttler sollte durch ein, seinem Gewicht nach, ausreichend dimensioniertes Drahtseil gegen unbeabsichtigtes Herunterfallen  gesichert sein.

Die Außenrüttler sollten nur eingeschaltet werden, wenn das Schüttgut abfließen kann, da sonst ein unerwünschter Verdichtungsvorgang stattfinden könnte und das Bunkermaterial und die Schweißnähte an der Befestigungsplatte oder –profil unnötig beansprucht werden.


Verdichten

Es handelt sich darum, eine Umlagerung innerhalb des Materials zu schaffen: Die Reibung zwischen den Materialbestandteilen wird vermindert (Fliessvorgang) und unter dem Einfluss der Schwerkraft oder einer Auflast eine größtmögliche Lagerungsdichte bei gleichzeitiger Entlüftung erreicht: so wird der Luftporenraum ein Minimum und das Material echt „verdichtet“.

Z.B. die Verdichtung des Betons ist absolut notwendig:

Schlechte Verteilung der einzelnen Materialbestandteile (Waser, Zementleim, Luft Sand und Kies) vor der Vibration
Gute Verteilung der Materialbestandteile

Vibrieren:

Wasser und Luft entweichen nach oben.
Sand und Kies sichern auf den Boden.

Die Hauptbereiche dieser Technik sind:

  • ENTWÄSSERN von: Beton und allerlei Materialien
  • ENTLÜFTEN von: Beton, Cellulose, Pulver, Melasse, ...
  • ABFÜLLEN von: Eisenbahnwagonen, Verpackungen, Formen, ...

Anwendungsbeispiele Präambel

1. In der Regel werden Vibratoren ersten nach ANWENDUNG und zweitens nach FREQUENZ ausgesucht. Dies gilt vor allem für Elektro- und Hydraulikvibratoren.

Bei der Druckluft Vibrationstechnik muss in der Regel anders vorgegangen werden:

In der Hauptsache wird nach der Formel: g x ∑ M ausgegangen:

BEI EINEM DRUCKLUFT VIBRATOR SOLLTE MAN NUR DEN  g  FAKTOR SU-CHEN. DER VIBRATOR WIRD DIE FREQUENZ – UND DIE AMPLITUDE – DER STRUKTUR ANPASSEN.

2. Bei Druckluftvibratoren erfolgt bei Arbeitsleistung ein Frequenzverlust. Deswegen müssen die im Leerlauf angegebenen nominalen Zentrifugalkräfte und Frequenzen, zur Berechnung, durch nachfolgenden KORREKTURBEIWERTE korrigiert:

Vibrator TypFrequenz KorrekturbeiwertKraft Korrekturbeiwert
VT0,900,85
VK0,750,60
VR0,600,35

 


Kalkulation

I. Fördern

FunktionenFördern, Zuführen, Beschleunigen, Aufheben, ...
AnwendungsbereicheFörderrinnen, Abzugsrinnen, Förderrohre, Rüttelschurren, Wendelförderer, …
FrequenzbereichNormalfrequenz, d. h. ab 1.000 bis 3.000 min-1 (Dies gilt nicht für Luftvibratoren!)Die Frequenz ist von dem Eigengewicht der zu bewegenden Materialteilchen abhängig.Je größer das Eigengewicht, desto höher die Frequenz.
AmplitudeIst von der Frequenz und der Steifigkeit der Struktur abhän-gig. Folgende Werte können als richtig geeignet betrachtet werden:

Frequenzen in min-1    1.000    1.500    3.000

Amplitude in mm    3,5 – 11    1,5 – 5    0,4 – 2

Extreme Amplitude, die in keinem Fall überschritten werden dürfen (s. u. § „wichtige Hinweise“):    25    12    3

Leistungsbedarf„g“ – Faktor = 1,8 bis 2,2 der zu vibrierenden Gesamtmasse (Masse des Materials – Masse der Anlage und Vibratoren).

AUSNAHME: bei horizontaler Vibration (z. B. Sieben) werden diese Werte halbiert.


Benötigte Kraft F: ∑ F in daN =       ∑ M x 1,8 bis 2,2

∑ M in kg = M des Materials + M der Anlage + M der Vibratoren

Der „g“ – Faktor ist vom Eigengewicht des Material abhängig:Bei leichtem Eigengewicht:  Y < 1 kg/dm3    g =< 1,8
Kleinere Körnung z. B. Pulver

Bei größerem Eigengewicht:  Y > 1 kg/dm3    1,8 <= g <= 2,2
Kleinere Körnung z. B. Pulver

Besondere Anwendungen:

FörderrinnenZum Transportieren, Dosieren, Beschicken, Wiegen. 5° bis 30° Neigung
Richtung der KraftDie Neigung ist vom Eigengewicht der zu bewegenden Materialteilchen abhängig. Je Größer das Eigengewicht, desto größer die Neigung.
VibrationsartLinear oder GerichtetFrequenz: nach Y anpassen
Befestigungspunktunterhalb der zu vibrierenden Anlage
Kolben-/Magnetvibratoren
2 Stück Elektrovibratoren
Längenbeschränkung(Max. Wirkungsbereich): 2 bis 3,5 m pro Vibrator, abhängig von der Steifigkeit der Struktur.

Im Falle von Anwendungen mit 2 Vibratoren die im Gegensinn zueinander drehen wird die Resultante so errechnet.

Vibratorleistung =                Fo    2 Fo
                               FR =    ----------
Nutzleistung = FR                     √ 2


VibrationstöpfeZum Sortieren, Klassieren, Ausrichten
WendelfördererNiveau Überbrückung
Vibrationstöpfe
Wendelförderer

Richtung der Kraft->
Vibrationsartgerichtet
Befestigungspunktunterhalb, seitlich, auf der zu vibrierenden Anlage
Kolben-/
Magnetvibratoren
Gerichtete Kreisvibratoren auf Wendelförderer
Sieben: Zum Trennen, Sortieren, Klassieren, Entwässern, Entwässerungsrinnen, Keramiksieben, ...

Richtung der KraftMeistensMit Ausnahme: Spezielle Sieblöcher zum klassieren
g-FaktorNormale Werte werden halbiert(Ausnahme: Sieben von klebrigen Materialien)
Dies gilt meistens bei horizontaler Vibration.
VibrationsartMeistens KreisförmigAusnahmsweise gerichtetFrequenz: anpassen nach Eigengewichtg-Faktor: anpassen nach Eigengewicht
BefestigungspunktSeitlich, auf der Struktur
Ein oder zwei Druckluft- oder Elektrovibratoren, die in gleicher Richtung drehen.
Ein oder zwei Kolben- oder Magnetvibratoren oder gerichtete Elektrovibratoren.

Anwendungsbeispiele Kalkulation

II. Lösen

FunktionenEntleeren, Entstauben, Lockern, Reinigen von Sand, Kalk, Zement, Kohle, …
AnwendungsbereicheSilos, Eisenbahnwagen, Lastwagenbrücken, Filter, Rohre, …
FrequenzbereichMittlere ab 1.500 bis 3.000 min-1 (Dies gilt nicht für Luftvibratoren!)Die Frequenz ist von der Art der zu bewegenden Materialteil-chen abhängig.Je klebriger, desto niedriger die Frequenz.1.500 min-1 bei feuchten oder klebrigen Materialien3.000 min-1 bei trockenen, relativ flüssigen Materialien
AmplitudeIst von der Frequenz abhängig. Folgende Werte können als richtig geeignet betrachtet werden:

Frequenzen in min-1        1.500    3.000

Amplitude in mm        1,5 – 5    0,4 – 2Extreme Amplitude, die in
keinem Fall überschritten
werden dürfen (s. u.
§ „wichtige Hinweise“):        12    3,5

Leistungsbedarf„g“ – Faktor = 1,8 bis 3,5 der zu vibrierenden Masse. Nur der Masse des Materials im zu vibrierenden Silo. Masse der zu vibrierenden Struktur bei anderen Anwendungen.

AUSNAHMEN MÖGLICH bei besonderen Anwendungen Benötigte Kraft F: ∑ F in daN =    ∑ M x 1,8 bis 3,5

∑ M in kg =    M des Materials im Konus ei-nes Silos oder M der Struktur

Bei trockenen, relativ flüssigen Materialien    1,8=< g =< 2

Bei feuchten, klebrigen Materialien    2 =< g =< 3,5

 


Besondere Anwendungen

Entleerenvon Silos, Bunkern, Containern, Formkästen
Richtung der Kraft

→ oder ↗

In jedem Fall Senkrecht zu der zu vibrierenden Struktur
VibrationsartMeistens kreisförmig aber auch gerichtet
AnwendungsartKraft: meistens ist g – Faktor 2 ausreichend, bei Konusneigung bis rund 30°. Über diesen Wert, siehe unten die anzuwendenden Korrekturbeiwerte.
- Die Montage erfolgt auf einem Drittel der Konuslänge.
- Der Vibrator muss auf einer Stahlverstärkung befestigt sein, um die Vibration auf das Material besser einwirken zu lassen.

 

 

 

Meistens Druckluftvibrator Turbinen, Kugel- oder Kolbenvibratoren Elektrovibratoren bei größeren Anlagen.
(Bei staubiger Atmosphäre ATEX-Vibrator beachten)

Lockern / Reinigen / Entstaubenvon Filtern, Rohren, Sieben, Formkästen (Gießereien)
Richtung

→ Senkrecht zur Struktur

VibrationsartMeistens kreisförmig, manchmal gerichtet
Niedrigre Frequenz: max. 1.500 min-1 bei Elektrovibratoren.
Ausnahme: Rohrenreinigung wobei Hochfrequenz nötig ist.
Bei Luftvibratoren = die genaue Frequenz anpassen
Kraft:
        g – Faktor: 2 bis 2,5 der Gesamtmasse der zu vibrierenden Struktur
        g – Faktor: 2,5 bis 3 bei Formkästen
Diese Werte werden bei horizontaler Vibration halbiert.
Befestigungspunktseitlich auf der Struktur
Filterreinigung

Anwendungsbeispiele Kalkulation

III. Verdichten

FunktionenAbfüllen, Verdichten von Beton
AnwendungsbereicheEs sind im Wesentlichen zwei:
In der Industrie:
Zum Abfüllen bei der Verpackung von Schüttgütern, Pulver, Graphit, Quarzmehl (in der Glassindustrie), Granulat, …
Zur Formkästenvorbereitung (Gießereien) im Bau
Zum Verdichten von Beton
FrequenzbereichHochfrequenz ab 6.000 bis 9.000 min-1
Dies gilt nicht bei Luftvibratoren.
Die Frequenz ist von der Art der zu bewegenden Materialteil-chen abhängig.

Je kleinkörniger, desto höher die Frequenz.
Meistens:
6.000 min-1 bei den meisten Materialien und Beton
Bis 9.000 min-1 bei sehr feinkörnigen Materialien oder Beton

Ausnahme:
3.000 min-1 bei sehr trockenem Beton

Frequenzen in min-1        6.000    9.000

Amplitude in mm        0,3 – 0,4    0,2 – 0,25
Leistungsbedarfa) In der Industrie:
„g“ – Faktor = 0,8 bis 1,5 der zu vibrierenden Gesamtmasse. Masse des Materials + Masse der Anlage und Vibratoren

0,8 =< g =< 1,5

b) Im Bau:
Sehr unterschiedlich je nach Formen und Schalungen.

Beim Werk anfragen!

Besondere Abwendungen

AbfüllenErmöglicht bis 20% zusätzlicher Kubikinhalt
Richtung der Kraft

VibrationsartKreisförmigHochfrequenz 6 bis 900 upm, je nach der Körnung der Materialteilchen: je Kleiner, desto höher die Frequenz
BefestigungspunktUnterhalb der Form oder der Struktur
Vor der Vibration
Nach der Vibration

BetonverdichtungVibriertischen: Verdichtung von Steinblöcken, Formkästen
Richtung

Vibrationsart3.000 upm"g"-Faktor: bis 1,5ausnahmsweise: 2,5

Rechenbeispiele

(Die zu bewegende Masse beträgt 100kg!)

Fördern

ElektrovibratorenDruckluftvibratoren
Mittlere Arbeitsfrequenz1.500 min-1nicht nötig
Mittlerer g-Faktor22
Benötigte nominale KraftF = 2 x 100 = 200 daNF = 2 x 100 = 200 daN
Korrekturkeine200 / 0,85* = 235 daN
Durch TypeWEV 10/02/4VT24

*Korrekturwert bei VT-Typen

Lösen

ElektrovibratorenDruckluftvibratoren
Mittlere Arbeitsfrequenz3.000 min-1nicht nötig
Mittlerer g-Faktor2,72,7
Benötigte nominale KraftF = 2,7 x 100 = 270 daNF = 2,7 x 100 = 270 daN
Korrekturkeine270 / 0.85* = 317 daN
Durch TypeWEV 10/14/2VT 31

*Korrekturbeiwert bei VT-Typen

Verdichten

ElektrovibratorenDruckluftvibratoren
Mittlere Arbeitsfrequenz3.000 min-1nicht nötig
Mittlerer g-Faktor1,21,2
Benötigte nominale KraftF = 1,2 x 100 = 120 daNF = 1,2 x 100 = 120 daN
Korrekturkeine120 / 0,85* = 141 daN
Durch TypeWEV 05/14/2VT 16

*Korrekturbeiwert bei VT-Typen


(1)    In diesem Fall könnte der VT 24 durch einen anderen Typ Druckluftvibrator er-setzt werden (aber nur wenn gewünscht, weil die Turbine nur Vorteile gegenüber Kugel oder Rolle hat):

a)    Durch einen VK Vibrator:

Die von einem VK angegebene Leistung muss, nach Korrektur:    
200 / 0,6 = 333,5 daN, d. h. 3.335 N betragen.
Nach der Tabelle der Prospekte stellt man fest, dass so groß eine Leistung von einem VK 26    geliefert wird.

b)    Durch einen VR Vibrator:

Die von einem VR angegebene Leistung muss, nach Korrektur:    
200 / 0,35 = 571,5 daN, d. h. 5.715 N, betragen.
Nach der Tabelle der Prospekte stellt man fest, dass so groß eine Leistung von einem VR 78 geliefert wird.


(2)    In diesem Fall und durch ähnliche Errechnung konnte VT 31 ersetzt werden:

a)    Durch einen VK Vibrator:

        266 / 0,6 = 443,5 daN, d. h. 4.435 N   ->   VK 26

b)    Durch einen VR Vibrator:

        266 / 0,35 = 760 daN, d. h. 7.600 N   ->   VR 78


(3)    In diesem Fall und durch ähnliche Errechnung konnte VT 16 ersetzt werden:

a)    Durch einen VK Vibrator:

        121 / 0,6 = 201 daN, d. h. 2.010 N   ->  VK 22

 b)    Durch einen VR Vibrator:

        121 / 0,35 = 346 daN, d. h. 3.460 N   ->   VR 47


Wichtige Hinweise

Hilfe zur Auswahl einer Vibrationsart

Jeder Vibrator hat Vor- und Nachteile sowie Anwendergrenzen, die man kennen sollte.

Druckluftvibratoren

 

VorteileNachteile
  • SEHR FLEXIBEL: passen selbst Frequenz und Amplitude dem Fall an.
  • HOCHFREQUENZ: passt besonders für feine Materialien: Pulver usw.
  • EXPLOSIONSSICHERHEIT: welche, bei staubigen Atmosphären notwendig ist. Bei Elektro-Vibratoren gibt es immer die Gefahr eines Kurzschlusses, auch bei explosionssicheren Geräten.
  • TEMPERATURSICHER: können bis und über 200 °C ertragen (besonders wichtig für Gießereien). TYP „UCV“ VERLANGEN!
  • LUFTVERSORGUNG: Verfügbar in den meisten Werken.
  • Kleine Einbaumasse im Vergleich zur Leistung. Die Grenze liegt, bei jedem Typ, rund um nachfolgenden Werte:

Bitte beachten Sie hierzu die Leistungsdaten
im Prospekt.
  • HÖHERE ENERGIEKOSTEN
  • Bei Rollenvibratoren geölte Druckluft erforderlich
  • LAUT: ausgenommen Typ VT, max. 70 dBA

Elektrovibratoren

VorteileNachteile
  •  ENERGIESPARSAM
  • SAUBER
  • LEISE
  • VERSTELLBARE ZENTRIFUGALE KRAFT: durch Verstellung der Unwuchte
  • GROSSE LEISTUNGSBANDBREITE
Bitte beachten Sie hierzu die Leistungsdaten im Prospekt
  • UNFLEXIBEL: Frequenzvariation nur mit hoher Kosten erreichbar.
  • EXPLOSIONSUNSICHER bei staubiger Atmosphäre; auch bei explosionssicheren Modellen gibt es die Möglichkeit wegen den äußeren Kabel eines Kurzschlusses
  • TEMPERATUREMPFINDLICH: Gefahr über 50 – 70 °C
  • Grosse Einbaumasse im Vergleich zur Leistung.